Round Up- das perfekte Foto
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Round Up- das perfekte Foto

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wie wahr das ist, weiß ich seitdem ich vor ein paar Wochen meinen Blog gestartet habe. Ohne schöne Fotos, ließt sich kein schöner Text gerne. Ohne schöne Fotos, die zu veranschaulichen versuchen was man gesehen und entdeckt hat, lässt sich kein Blog vermarkten. Seitdem, laufe ich mit einer Kamera in meinem Rucksack durch die Stadt und versuche sie durch die Linse noch einmal auf ein neues zu entdecken. Sicher werde ich besser. Nach und nach, irgendwann. Um den Mut nicht zu verlieren und einen kleinen Einblick hinter die Kulissen von anderen Bloggern oder Fotografen zu schauen, die schon viel länger und auf eine ganz einzigartige Art und Weise mit ihren Fotos verzaubern habe ich diesen kleinen Round Up hier ins Leben gerufen. Ich hatte das Glück, 10 wunderbare Menschen zu finden, die mir auf fünf Fragen zum „perfekten Foto“ geantwortet haben. 

1. Wenn ihr Fotos für Beiträge für euren Blog macht, nehmt ihr euch das dann jedes mal vorher vor und habt dementsprechend auch das passende Equipment dabei?:) Oder entstehen viele Fotos auch durch Zufall? 
2. Hat man das Fotografieren irgendwann „drauf“ oder ist es auch bei euch noch so, dass von 50 Stück vielleicht nur drei verwendet werden können?
3. Womit fotografiert ihr?
4. Macht ihr auch Fotos mit euerm Handy? Und wenn ja, welches habt ihr? Und wann benutzt ihr das Handy und wann die Kamera?
5. Findet ihr Spiegelreflex-fotos auf instagram verwerflich? (viele finden das doof, weil sie meinen, damit ginge das prinzip von instagram – nämlich schnelles life-fotografieren – verloren)

Round Up- Lena (Fotografin) 

  1. Ich habe fast immer und überall Kamera, Stativ und sämtliche Objektive mit. Trotzdem muss ja einfach der Moment, die Stimmung und das Licht passen, damit man sich sagt „Genau das ist es“. Ich hab schon so oft Vollbremsungen auf der Straße hingelegt, weil ich irgendwie irgendwas tolles gesehen hab (und bin deswegen auch gern mal zu spät am Ziel)
  2. Grundlagen, Belichtungen und Bildkomposition hat man irgendwann „drauf“. Trotzdem kann es sein, dass man mit schlechter Laune einfach nicht das gewünschte Gefühl einfangen kann und die Bilder dann ausdruckslos oder leer ausschauen.
  3. Am liebsten mit meiner vielgeschundenen, greisigen, 8 Jahre alten Canon EOS 550d ♡… obwohl die Canon 7d schon fetzt..
  4. Ja… Manchmal ist die Camera ja auch mal nicht dabei, weil man gar nicht damit gerechnet hat und trotzdem werden die Bilder gelegentlich ein Träumchen… hab nen Samsung s5… und muss sagen, es ist kein Highlight, aber man kann damit durchaus starke Bilder machen (ganz davon abgesehen, dass Facebook die Quali ja eh gerne mal zerstört, auch bei Spiegelreflexbildern…)
  5. Ich nutze beides für sämtliche Plattformen… und was der Besucher nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Zumal man sich ja mit seinen Bildern wohl fühlen soll

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mit dem Handy aufgenommen
mit dem Handy aufgenommen

Round Up- Melli von „Mosaiksteine 

  1. Auf Reisen habe ich meine Kamera natürlich sowieso fast immer dabei, da fotografiere ich alles was mir vor die Linse kommt. Konkrete Aufnahmen plane ich da nicht, bei meinen Rezeptfotos ist das etwas anders. Da koche ich und überlege mir ein Setting in dem das Gericht gut zur Geltung kommt. Auf Reisen entstehen die Besten Fotos aber meist durch Zufall. So wie das Sonnenuntergangsfoto am Strand, hier waren wir abends in einem Restaurant essen und weil ich schon früher als alle Anderen fertig war bin ich rausgegangen. Den Strand hatte ich dann ganz für mich alleine und konnte diese schöne Stimmung einfangen.
  2. Wenn man viel fotografiert bekommt man nach einiger Zeit einen Blick für das Richtige Motiv und Übung bei der richtigen Belichtung. Wenn ich meine Bilder bearbeite landen ca. 1/3 davon am Ende im Fotoalbum, obwohl natürlich nicht alle davon Perfekt sind. Bilder die ich mit meinem Handy machen sind zb manchmal leicht unscharf oder rauschen, weil es zu dunkel war. Das finde ich aber nicht so schlimm, im Endeffekt geht es ja um das Motiv und die Erinnerung.
  3. Meine Kamera ist eine Canon EOS 550D, eine einfache DSLR und zusammen mit dem Reisezoom das ich verwende für mich vollkommen ausreichend.
  4. Mein Handy benutze ich meistens im Restaurant um mein Essen zu fotografieren, oder mal für ein Instagramfoto von unterwegs. Mit der DSLR fotografiere ich aber viel öfter, da ist die Qualität einfach besser und diese Fotos teile ich dann später auch auf Instagram. Ein schönes Bild sollte man zeigen und wenn ich grade meine Kamera in der Hand habe fotografiere ich auch damit. Ein Bild wird auch nicht echter nur weil man es mit dem Handy aufgenommen hat.

Sonnenuntergang in der Bretagne

Sonnenuntergang in der Bretagne

Lissabon
Lissabon

 

Round Up- Michael Mantke von „Erkunde die Welt

  1. ich habe meine Kamera immer dabei. Egal, ob Reise oder Ausflug – ich fotografiere ständig und überall, denn Fotografieren macht einfach nur Spaß! Auf Ausflügen habe ich nur das Nötigste dabei. Auf Reisen begleiten mich mein Fotorucksack und der Großteil meines Equipments. Da ich mit Familie unterwegs bin, plane ich die wenigsten Fotos – da muss es meist einfach schnell gehen.
  2. 3 von 50? Ich würde sagen, eher 2 von 100! Ich nehme auf Reisen jeden Tag 500+ Fotos auf – die meisten natürlichen Schnappschüsse, ohne große Vorbereitung. Auch Belichtungsreihen etc. sind da natürlich dabei. Hat man es irgendwann drauf? Nun, ich bin der Meinung, Fotografieren ist lebenslanges Lernen. Man wird mit jedem einzelnen Foto besser. Tag für Tag, Jahr für Jahr. Das Wichtigste: Spaß dabei haben – dann kommt der Rest von ganz allein. 
  3.  Ich fotografiere fast ausschließlich mit meiner Canon EOS 7D Mark II – einer Spiegelreflex mit der ich super zufrieden bin. Hinzu kommen ein Sigma 17-70 mm als Immerdrauf und mein Weitwinkelobjektiv 10-18 mm von Canon. Gibt natürlich noch mehr – aber ich würde sagen, mit den zwei Objektiven nehme ich 90% meiner Fotos auf.
  4. Sehr selten, aber kommt vor. Vor allem in Restaurants, für ein schnelles Selfie zwischendurch oder wenn es mal schnell gehen muss und die Kamera nicht sofort zur Hand ist – dann reicht auch mal mein iPhone 5s.
  5. Nö, ich finde das nicht verwerflich, denn ich poste selbst auch dort fast nur nachbearbeitete Bilder. Nachbearbeitung gehört für mich bei jedem Foto einfach dazu. Instagram ist für mich ein Netzwerk, bei dem es darum geht, seine Bilder zu zeigen. Wie diese zustande kommen oder womit sie aufgenommen wurden, sollte meiner Meinung nach egal sein.

Vorstellung

Hi, mein Name ist Michael und ich liebe es zu reisen, zu fotografieren und immer neue Ausflugsziele in Südbaden zu entdecken. Als Familienmensch sind meine Frau und mein Sohn natürlich immer dabei. Auf meinem Blog berichte ich von unseren Erlebnissen und Reisen und gebe Tipps zur Fotografie, zu besonders spannenden Zielen in Südbaden und vieles mehr.

Berggipfel Teneriffa
Berggipfel Teneriffa
San Francisco
San Francisco
Irland
Irland

 

Round Up- Nadine Schlüter von „Womasia

  1. Wenn ihr Fotos für Beiträge für euren Blog macht, nehmt ihr euch das dann jedes mal vorher vor und habt dementsprechend auch das passende Equipment dabei?:) Oder entstehen viele Fotos auch durch Zufall? Viele Fotos entstehen bei mir durch Zufall und nicht immer mit dem Hintergedanken, dass es für den Beitrag sein soll. Wenn man ehrlich ist, benötigt man ja auch nur sehr wenige Fotos. Manchmal habe ich mich aber auch schon geärgert, wenn ich nicht meine Spiegelreflexkamera dabei hatte (zum Beispiel aus Sicherheitsgründen am Strand) und ich es dann so wahnsinnig toll fand. Manchmal fahre ich dann nochmal dorthin zurück und dann nur mit dem Ziel schöne Fotos zu machen.
  2. Hat man das Fotografieren irgendwann „drauf“ oder ist es auch bei euch noch so, dass von 50 Stück vielleicht nur drei verwendet werden können? Ich habe erst vor kurzem einen ganztägigen Fotoworkshop besucht und mir meine Kamera einmal erklären lassen. Ich glaube, das ist wirklich eine tolle Sache, wenn man so viele Fotos machen möchte. Natürlich sehe ich Unterschiede zu guten Fotografen bei meinen Bildern aber eine gewisse Natürlichkeit der Fotos finde ich toll. Es soll ja wirklich so aussehen, als hätte ich sie selbst gemacht, bin dort persönlich da gewesen und habe sie nicht im Internet runtergeladen. Ich gehöre nicht zu denen, die von einem Moment viele Aufnahmen macht. Das Auswerten ist mir dann zu mühsam. Somit habe ich dann nur wenige Fotos da und wähle dann das Beste aus. Generell würde ich schon sagen, dass man mit der Zeit weniger aber dafür gute Fotoaufnahmen hinbekommt.
  3. Ich fotografiere mit meiner Spiegelreflexkamera, der Canon 600 D, seit neuestem auch alles manuell eingestellt.
  4. Macht ihr auch Fotos mit euerm Handy? Und wenn ja, welches habt ihr? Und wann benutzt ihr das Handy und wann die Kamera? Ja zum Beispiel für Instagram ist das Handy ja sehr praktisch. Es sind dann meistens eher Schnappschüsse. Wenn ich an Orten bin, an denen ich es gerade unpassend finde die Spiegelreflexkamera zu nehmen, nutze ich ebenfalls lieber das Handy. Ich nutze das Samsung S4 und bin sehr zufrieden mit den Fotoaufnahmen.
  5. Findet ihr Spiegelreflex-fotos auf instagram verwerflich? (viele finden das doof, weil sie meinen, damit ginge das prinzip von instagram – nämlich schnelles life-fotografieren – verloren) Klar Instagram soll ja auch ein gewisses Life-Feeling vermitteln. Man weiß quasi, dass jemand gerade an dem Ort ist und dort einen Moment mit anderen teilt. Das ist sehr schön. Ich persönlich finde es toll, wenn diese Aufnahmen überwiegen und es geht an sich ja auch schneller als erst die anderen Fotos zu importieren. Andererseits gibt es auch Orte, an denen man kein Internet hat oder der Ausblick ist so wunderschön, dass ich ihn mit einer hochwertigeren Kamera fotografieren möchte. Dann möchte ich dennoch in Instagram etwas posten und finde das auch nicht verwerflich.

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Round Up- Christin Otto von „Leuk

  1. Wenn ihr Fotos für Beiträge für euren Blog macht, nehmt ihr euch das dann jedes mal vorher vor und habt dementsprechend auch das passende Equipment dabei?:) Oder entstehen viele Fotos auch durch Zufall? Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, hatte ich noch ein recht altes Handy, das schrecklich schlechte Fotos gemacht hat. Wenn ich also gute Bilder für meinen Blog einfangen wollte, musste ich tatsächlich jedes Mal meine Spiegelreflex einpacken. Inzwischen habe ich endlich ein neues Handy, das tolle Fotos macht. Seither bin ich wieder komplett ohne schweres Equipment im Rucksack unterwegs. Planen muss ich also nicht mehr – wenn sich die Gelegenheit für einen tollen Schnappschuss ergibt, ist mein digitaler Begleiter ohnehin immer dabei.
  2. Hat man das Fotografieren irgendwann „drauf“ oder ist es auch bei euch noch so, dass von 50 Stück vielleicht nur drei verwendet werden können? Da ich als Journalistin immer wieder Fotos für meine Texte liefern muss, habe ich inzwischen ein wenig Übung darin, wie man Dinge schön und aus der richtigen Perspektive aufnimmt. Von einem Profi bin ich aber natürlich meilenweit entfernt – da hilft es immer, zwei drei Mal auf den Auslöser zu drücken, um am Ende das schönste Ergebnis auswählen zu können.
  3. Womit fotografiert ihr? Als ich noch regelmäßig mit meiner Spiegelreflex losgezogen bin, hatte ich eine Canon EOS50 im Gepäck. Die ist selbst ohne anständige Objektive-Sammlung nicht unbedingt ein Fliegengewicht. Darum bin ich inzwischen darauf umgestiegen, nur noch mit dem Handy zu fotografieren. Das IPhone 5 SE macht sehr anständige Bilder. Mit etwas Probieren bekommt man damit sogar einen ganz netten Bokeh-Effekt hin – also die Unschärfe im Hintergrund.
  4. Macht ihr auch Fotos mit euerm Handy? Und wenn ja, welches habt ihr? Und wann benutzt ihr das Handy und wann die Kamera? Das dürfte mit Frage 3 alles beantwortet sein 😉
  5. Findet ihr Spiegelreflexfotos auf instagram verwerflich? (viele finden das doof, weil sie meinen, damit ginge das prinzip von instagram – nämlich schnelles life-fotografieren – verloren) Instagram ist eine großartige Plattform, um tolle Bilder aus aller Welt abzurufen – von Wildfremden mit ähnlichen Interessen. Wie diese Fotos entstanden sind – also ob nun mit Profi-Equipment oder als Handy-Schnappschuss – ist mir dabei eigentlich völlig egal.

Vorstellung

Leuk ist das niederländische Wort für schön oder toll. Und genau darum geht es auf www.blog-leuk.de: die schönen Dinge des Lebens. Dazu zählt natürlich: Reisen – neue Städte entdecken, andere Länder erkunden. Doch wer nicht den passenden Job hat, um ständig unterwegs zu sein, der macht es sich eben auch zuhause schön. Christins Wahl-Heimat ist Köln und hier hat sie sich vor allem in eines verliebt: die vielen zauberhaften Cafés der Stadt. Die schönsten Läden, den besten Kuchen und den leckersten Cappuccino – genau das gibt es auf Leuk, wenn es Christin gerade nicht in die Ferne zieht. Fernweh meets Heimweh eben.

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Round Up- Luisa Nebel von „Sunnyside2go

  1. Die meisten Bilder, die auf meinem Blog zu sehen sind, entstehen auf Reisen. Das sind also Bilder, die ich nicht nur extra für den Blog fotografiere, sondern die ich auch so -also ohne Blog- machen würde. Für den Blog wähle ich dann natürlich passende Bilder aus. Ab und zu gibt es natürlich auch Beiträge, zu denen ich noch kein passendes Bildmaterial habe. Dafür mache ich dann Bilder und nehme das entsprechende Equipment mit.
  2. Ich fotografiere mittlerweile nur noch im manuellen Kameramodus. Allerdings dauert es -je nach Lichtverhältnissen- ein wenig, bis die richtigen Einstellungen gefunden sind. Dadurch entstehen oft auch viele unbrauchbare Bilder, die direkt im Papierkorb landen. Insbesondere, wenn ich längere Zeit nicht fotografiert habe, brauche ich eine gewisse Zeit, um wieder reinzukommen. Aber: Übung macht den Meister :)
  3. Zur Zeit besitze ich eine Nikon D7100, mit der ich überglücklich bin. Zur Auswahl stehen außerdem drei Objektive: eine 35mm Festbrennweite, ein 18-135mm Zoomobjektiv und ein 70-300mm Zoomobjektiv. All diese Objektive haben ihre Vor- und Nachteile. Mein absoluter Favourit ist jedoch die Festbrennweite, da sie relativ lichtstark ist. Ich bin zum fotografieren oft im Zoo unterwegs und habe mir dafür das 70-300mm Objektiv von Nikon gekauft – dieses ist ideal für Zoo- und Tierfotografie http://sunnyside2go.de/fotografieren-im-zoo/. Das 18-135mm eignet sich zum Reisen sehr gut. Es hat allerdings keinen Stabilisator.
  4. Ich schleppe nicht ständig eine Spiegelreflex mit mir rum. Sollte ich gerade keine Kamera zur Hand haben, nehme ich auch gern das Handy. Wenn man ein paar Grundlagen des Bildaufbaus beherrscht, können auch damit schön Fotos gelingen. Zur Zeit nutze ich das Galaxy A5 von Samsung. Insbesondere auf Reisen ist es praktisch, noch ein zusätzliches Foto mit dem Handy zu machen, um es auf Facebook, Instagram & Co. teilen zu können.
  5. Auf meinem Instagram-Account (www.instagram.com/sunnyside2go) befinden sich überwiegend Fotos von meiner Spiegelreflex – ich finde es also absolut in Ordnung, wenn man nicht nur Handybilder hochlädt. Ich nutze die App seit knapp 4 Jahren und habe erst vor kurzem davon erfahren, dass einige Leute das als verwerflich ansehen, wenn Bilder von der Spiegelreflex zeigen. Ich finde, es sollte jeder so handhaben wie er mag.

Vorstellung

Unter dem Motto „Schau dir die Welt mit eigenen Augen an“ schreibt Luisa über ihre zwei größten Leidenschaften: das Reisen & die Fotografie. Auf meinem Blog findest du u.a. Infos zu verschiedenen Reisezielen sowie Tipps zum Thema Fotografie.

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Round Up- Ariane von „Heldenwetter“ 

  1. Wenn ihr Fotos für Beiträge für euren Blog macht, nehmt ihr euch das dann jedes mal vorher vor und habt dementsprechend auch das passende Equipment dabei?:) Oder entstehen viele Fotos auch durch Zufall? Wenn ich auf Reisen bin, habe ich normalerweise so oder so Foto-Equipment dabei. Was genau, das hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn ich zum Beispiel nicht zwingend vorhabe, einen Blogartikel zu verfassen, mache ich auch mal nur analoge Fotos oder lasse die Kamera in der Unterkunft und knipse mit dem Handy. Zuhause habe ich die Kamera eigentlich nur dabei, wenn ich vorhabe, Fotos zu machen – spontane Schnappschüsse entstehen meist mit dem Handy. Da die Fotografie für mich aber nicht nur Teil des Blogs, sondern auch für sich ein lieb gewonnenes Hobby ist, habe ich dabei nicht immer vor, Fotos „für den Blog“ zu machen. Ich fotografiere einfach, schaue was rauskommt, und am Ende landet vielleicht auch ein Bild in einem Beitrag :)
  2. Hat man das Fotografieren irgendwann „drauf“ oder ist es auch bei euch noch so, dass von 50 Stück vielleicht nur drei verwendet werden können? Haha, gute Frage 😀 Ja, man lernt das Fotografieren mit der Zeit. Man weiß, welche Motive einem gefallen, und man muss irgendwann nur noch einmal abdrücken, weil man auf den ersten Blick den gewünschten Bildausschnitt erkennen kann. Für mich war sehr hilfreich, dass ich lange nur analog fotografiert und die Bilder fast immer selbst in der Dunkelkammer entwickelt habe. Wenn so viel Arbeit und Material dahinter stecken, überlegt man dreimal, bevor man auf den Auslöser drückt. Aber perfekt ist vermutlich niemand und auch bei mir versauern immer noch viele Bilder auf der Festplatte, bei denen ich mich ärgere, nicht den besten Ausschnitt oder eine falsche Belichtungszeit gewählt zu haben… Gerade auf Reisen hat man außerdem natürlich nicht immer perfekte Fotobedingungen, so wie beispielsweise in einem Studio. Da muss man dann vielleicht etwas mehr herumprobieren, bis das perfekte Bild auf der Speicherkarte landet.
  3. Uff, das wird eine längere Liste. Meine Fotos entstehen normalerweise mit meiner Nikon D5300 und einem Tamron 2.8/24-70mm-Objektiv. Da ich momentan in Südamerika bin, habe ich allerdings meine alte Kamera mitgenommen, eine Sony Alpha 200 mit einem 1.8/50mm-Objektiv von Minolta. Die ist zwar schon ziemlich kaputt, bannt Flecken und dunkle Striche mit auf Fotos und hat eine relativ geringe Auflösung – aber so muss ich wenigstens keine Sorge haben, dass sie mir jemand klaut. Analog nutze ich eine Nikon F601 und mehrere Lomography-Kameras (Fisheye, Holga und La Sardina). Zusätzlich besitze ich noch eine Action Cam, die ich viel zu selten nutze, und die Kamera in meinem Smartphone.
  4. Ja, wie wahrscheinlich jeder heute. Ich besitze ein Motorola E2, das leider eine richtig grottenschlechte Kamera hat – für Instagram reicht es gerade noch, auf dem Blog können die Fotos eher nicht landen. Ob Kamera oder Handy, das ist ganz unterschiedlich. Auf Reisen nutze ich tendenziell die Kamera, weil es einfach mehr Spaß macht und ich die Fotos besser auf dem Blog zeigen kann. Gerade hier in Südamerika ist das aber nicht so einfach: Hier kann man nicht einfach überall seine Spiegelreflexkamera auspacken. In manchen Situationen lässt man die aus Sicherheitsgründen lieber im Rucksack und macht ein unauffälliges Bild mit dem Handy. In Deutschland und Europa ist mein Handy eher für Schnappschüsse in Gebrauch – eben für Momente, in denen die Kamera nicht zur Hand ist.
  5. Nein, finde ich nicht. Auch die Handyfotos, die auf Instagram geladen werden, sind doch alles andere als spontan und „authentisch“ – warum sollte man also nicht eine andere Kamera verwenden?! Ich habe nicht immer Lust, jedes Motiv zweimal zu fotografieren. In China beispielsweise habe ich überhaupt keine Handyfotos gemacht, da Instagram dort ohnehin gesperrt war. Ich habe dann lieber zurück in Deutschland die Kamerabilder hochgeladen. Auf meinem Instagram-Profil wechseln sich Handy- und Spiegelreflexbilder ab. Dazwischen sind Action Cam-Fotos oder analoge Bilder. Eine wilde Mischung also

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Round Up- Sebastian und Jenny von „22places

  1. Ein konkretes Foto oder Motiv nehmen wir uns selten vor. Da wir unsere Kameras aber eigentlich immer dabei haben, sind wir immer bestens vorbereitet. Für uns gehört das Fotografieren einfach dazu, wenn wir einen neuen Ort erkunden. Wir denken schon gar nicht mehr darüber nach, ob wir unsere Kameras mitnehmen oder nicht. Sie sind einfach immer dabei.
  2. Je häufiger du fotografierst und dich mit deiner Kamera beschäftigst, desto besser wirst du auch. Das heißt natürlich nicht, dass nach einer gewissen Zeit jedes Foto ein Meisterwerk ist. Dennoch wird die Zahl der Fotos, die hinterher im Papierkorb landen, immer geringer. Wir knipsen aber auch nicht einfach drauf los, sondern machen uns über jedes Foto unsere Gedanken. Das Aussortieren hinterher ist nämlich richtig Arbeit. Da macht es schon einen Unterschied, ob du am Ende des Tages mit 100 Fotos oder mit 500 Fotos nach Hause gehst.
  3. Wir fotografieren mit der der Nikon D7000 und dem Tamron 16-300 mm-Reisezoom, der Sony Alpha 6000 und haben uns gerade noch die Sony Alpha 7ii zugelegt. Da wir mit Handgepäck reisen, hält sich unser Equipment aber in Grenzen: eine Kamera pro Person und ansonsten haben wir noch ein leichtes Reisestativ und ein paar Filter dabei. Über den Inhalt unserer Fototaschen haben wir übrigens auch einen Beitrag geschrieben: Unsere Foto-Ausrüstung auf Reisen (https://www.22places.de/fotoausruestung-kamera-reisen/.Natürlich ist unser Equipment schon ein wenig professioneller, als das eines Hobbyfotografen. Wir sind aber der Meinung, dass man keine teure Kamera braucht, um gute Fotos zu machen.Viel wichtiger ist es, seine Kamera richtig bedienen zu können, ein gutes Auge für Motive zu haben und etwas von Bildgestaltung zu verstehen. Dann kann man auch mit einer Einsteigerkamera richtig tolle Fotos machen. Genau das vermitteln wir auch in unserem Online-Fotokurs (https://www.22places.de/fotografieren-lernen/).
  4. Da wir fast immer unsere Kameras dabei haben, fotografieren wir eigentlich nie mit dem Handy. Wir haben beide ein Nexus 5 mit einer ziemlich bescheidenen Kamera. Damit kann man ohnehin nicht wirklich gute Fotos machen.
  5. Natürlich nicht. Das machen wir ja selber so. Instagram soll doch hauptsächlich Spaß machen und da ist es uns ehrlich gesagt egal, ob die Fotos mit einer Handykamera oder einer richtigen Kamera gemacht sind.

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Round Up- Romeo und Kathi von „Sommertage“ 

  1. Auf Reisen haben wir so gut wie immer unsere Kamera mit dabei. Meist sogar mit mehreren Objektiven. Nur selten lassen wir die Kamera mal im Hotelzimmer, z.B. wenn wir Abendessen gehen und genau wissen, dass das Licht dort für Fotos nicht geeignet ist. Spezielle Dinge wie z.B. Stativ und Schwebestativ nehmen wir aber nur mit, wenn wir vorher schon ganz genau wissen, was wir fotografieren bzw. filmen möchten.
  2. Man wird zwar im Laufe der Zeit immer besser, aber gleichzeitig steigen natürlich die Ansprüche an die eigenen Fotos. Romeo weiß meist schon vorher, welche Einstellungen er für eine bestimmte Situation verwenden möchte. Bis er die richtige Einstellung gefunden hat, braucht es natürlich trotzdem meist ein paar Probeschüsse, die er dann aber eigentlich gleich wieder löscht. Trotzdem kann es schon einmal vorkommen, dass wir z.B. fünf Minuten warten, bis die Sonne hinter den Wolken verschwindet oder bis jemand im Hintergrund aus dem Bild geht. Dass wir dann wirklich 50 Fotos vom gleichen Motiv machen, kommt aber eigentlich nur vor, wenn Romeo Fotos von Kathi macht. Irgendwas hat sie nämlich immer auszusetzen 😉
  3. Wir fotografieren zum einen mit Romeos Nikon D600. Hier haben wir mehrere Objektive: Zwei Festbrennweiten (50 und 85mm), ein Standardzoom-Objektiv (24-70mm) und ein Teleobjektiv (70-200mm). Letzteres bleibt aber oft zu Hause. Und dann fotografieren wir natürlich auch viel mit unseren iPhones.
  4. Ja, wir fotografieren sogar sehr viel mit dem Handy, seitdem wir beide ein iPhone 6 (bzw. 6s) haben. Meist ist es so, dass Romeo mit der Spiegelreflex-Kamera fotografiert und Kathi mit dem iPhone.
  5. Wir haben zwar zu 90% iPhone-Fotos auf unserem Instagram-Account, aber wir finden es überhaupt nicht verwerflich, dort auch Fotos von einer Spiegelreflex-Kamera hochzuladen. Mittlerweile ist Instagram ja in unseren Augen nicht mehr so live wie es das früher einmal war, sondern eher wie ein Portfolio zu sehen.

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Round Up- Jessica von „Yummy Travel

  1. Ich habe immer meine treue Sony Alpha 6000 dabei und mache die Fotos nach Lust und Laune. Eine Planung für „das Foto“ für den Blog, gibt es bei mir nicht. Ich habe zum Beispiel viele Artikel für Städte nicht geschrieben, da ich mit den Fotos schlichtweg nicht zufrieden war. Macht aber nix: Ich nehme mir einfach vor nochmals hinzureisen.
  2. 50 Stück ist für meine Verhältnisse sehr großzügig bemessen. Manchmal sind es von 1000 nur 20. Aber da spricht auch der Perfektionist aus mir. Ansonsten ist das Fotografieren ein Lernprozess. Man entwickelt sich weiter, probiert neues aus und wirft auch manchmal seinen eigenen Stil wieder um. Wichtig ist es mit dem Herz dabei zu sein!
  3. Immer mit der Kamera, ich habe mich jetzt an der Handyfotografie versucht. Bin aber nicht glücklich geworden.
  4. Ich finde dieses Grenzen setzten verwerflich. Wer sagt denn, das Instagram nur Schnappschüsse haben darf? Nein im ernst, jeder soll doch einfach das tun worauf er Lust hat und sich und seine Fotos so herausstellen wie er mag. Ich poste auch ausschließlich Fotos von meiner Kamera, denn mein IPhone macht keine guten Schnappschüsse. Ich bin Perfektionist und deshalb möchte ich keine unscharfen oder verwackelten Fotos.

Vorstellung

Jessica schreibt auf ihrem blog yummytravel.de über ihre Reiseerlebnisse auf der ganzen Welt gewürzt mit einer Prise Fotografie. Ihr Herz hat sie allerdings an ihre Heimat – den Ruhrpott, verloren.

 

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Rom, aus der Perspektive der Engelsburg
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Sri Lanka

 

Vielen, vielen Dank noch einmal an alle 10 BloggerInnen und Fotografinnen, die sich trotz Alltagsstress und eigenen Artikeln die Zeit genommen haben, mir auf meine Fragen zu antworten. Mir neuen Mut gegeben haben, was „das perfekte Foto“ angeht und mir einen kleinen Einblick hinter ihre Kulissen gewährt haben. 

5 Comments
  • Michael
    14. Juni 2016 4:04 0Likes

    Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Ich finde es sehr spannend, all die verschiedenen Meinungen zu dem Thema zu lesen! Ein gelungerer Round Up mit tollen Fotos btw.!

    Lg Michael

  • sileas
    15. Juni 2016 12:48 0Likes

    Cool, das war echt interessant mal einen Einblick darüber zu bekommen, wie andere Blogger*innen arbeiten!

  • Michaela
    26. Juni 2016 19:28 0Likes

    Sehr, sehr interessanter Beitrag und wunderbare Bilder! Danke sehr!

  • Paul
    28. Februar 2017 22:16 2Likes

    Sehr schöner Beitrag

  • Lothar
    13. April 2017 9:02 0Likes

    Ein sehr schöne Zusammenstellung mit nützlichen Hinweisen. Dankesehr.

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